Die Mutter aller Sci-Fi-Slasher prägt noch heute das Genre, und das kommt nicht von ungefähr, denn sie hat seine Trick- und Kniffkiste im Grunde erfunden. Eine Tour de Force durch die Vielfalt der Rezepte, die Ridley Scott mit "Alien" ausgekocht hat.
Zum Gedenken an die Opfer der Flutkatastrophe in Südasien fand am Donnerstag, den 20. Januar 2005, von 14:00 bis 15:00 Uhr ein Staatsakt im Reichstagsgebäude statt. Die Veranstaltung wurde auf mehreren Fernsehkanälen übertragen. Eine Medienanalyse über die Aufbereitung der Fernsehübertragungen.
Vor gut zehn Jahren war Netzkunst neu, radikal und aufregend. Sie wurde als Genre der Zukunft gepriesen und als die angemessene Form, auf eine zunehmend vernetze Welt künstlerisch zu reagieren. Doch seit Ende der 90er ist von solchen Einschätzungen kaum noch etwas zu hören. Ist die Netzkunst längst tot oder steckt sie nur in der Krise?
In allen Lagern des politischen Mainstreams herrscht noch immer große Einigkeit darüber, dass Kulturen in sich geschlossen und national bestimmt sind, auch und gerade wenn von Begriffen wie "kultureller Vielfalt" die Rede ist. Diese 'dualistische' Auffassung, die das "Eigene" von den "Anderen" trennt, führt zu einer Vereinnahmung von Vielfalt durch die "eigene" Norm. Daher lohnt es sich, mit der Suche nach differenzierteren Konzepten der 'kulturellen Vielfalt' zu beginnen.
Was ist der Platz der Kultur in der Alterglobalisierungsbewegung? Wie läßt sich das eigene Kulturschaffen und -reflektieren in deren vielfältige Hintergründe produktiv einbauen? Sollte man der Bewegung nicht etwas zurückgeben, wenn man sich in Diskurs und Praxis ständig ihrer Symbole bedient? Andererseits: Bisher war Kunst auf dem European Social Forum eher Dekor und Musik eher Rahmenprogramm.
Eine kleine Gruppe von KulturproduzentInnen hat in diesem Jahr in London einen ersten Schritt in Richtung Verständigung und Vernetzung getan.
An was denken Sie als erstes bei "911"? An den Porsche? Die amerikanische Notrufnummer? Den 11. September? Oder etwa an den 9. November?
Militanten Nicht-Rauchern genügt es nicht, daß sich unsere Spezies selbst dezimiert (Lungenkrebs etc.). Sie wollen uns schon vorher zum Nicht-Raucher-Dasein nötigen. In einigen Kneipen und Restaurants darf nicht mehr geraucht werden (welch' Absurdität), viele Angestellte werden zum Rauchen "vor die Tür gesetzt" oder erst gar nicht eingestellt.
Ein Album ist ein Produkt einer Phase fortwährender Modifikationen am musikalischen Material, und es wird aufgrund aller möglichen Einflüsse zu jedem Zeitpunkt ein bisschen anders klingen. Springintguts erste Platte enstand zwischen Neujahr und April 2004, auf dem Dach des Bahnwärterhäuschens "Posten 90", neben einem einzigartigen symbiotischen Wespen- und Hornissennest, die mit dem Haus einen 'Burgfrieden' geschlossen haben und darum in dessen unmittelbarer Nähe nicht angreifen.
Die musikästhetische Kanonisierung von Autor und Werk reicht schon lange nicht mehr aus, um sich zeitgenössischer Musik, ihren Verfahren und ihrer medialen Nutzung angemessen zu nähern. Um nicht in reiner Nachlaßverwaltung zu erstarren scheint ein Paradigmenwechsel in den Kernbereichen der Musikwissenschaft vonnöten. Thesen zu einer Ästhetik der medialen Existenz von Musik von Rolf Großmann.
Eine besondere Perspektive auf Klanginstallationen: Nicht das vom Künstler vielleicht imaginierte "Werk" steht im Zentrum, sondern Konzepte von Wahrnehmungs- und Handlungsmöglichkeiten in klanglich "installierten" Räumen. Besondere Aufmerksamkeit erhalten die Optionen elektronischer Klangerzeugung und -reproduktion, also Gestaltungsspielräume von Medientechniken, die sich hier zu Standardwerkzeugen künstlerischer Konzeption entwickelt haben.
Manchmal bedeuten zwei Schritte zurück durchaus einen nach vorn. "Viewtiful Joe", ein feister Action Prügler, stylet die versammelten Hackfressen der Actionkonkurrenz in Grund und Boden.
Eine Ausstellung im Kunsthaus Dresden fügt der deutsch-deutschen Auseinandersetzung um das ästhetische Erbe des Sozialismus neue Ebenen hinzu. Der konstruktive Umgang mit heterogenen historischen und geographischen Erfahrungen ist bezeichnend für die zehn ausgestellten künstlerischen Positionen, die vom 23. November bis 29. Februar zu sehen sind.
Ein Wolkenbügel wird bald über dem den ersten Bausabschnitt des Park Fiction Geländes in Hamburg St. Pauli schweben. Dazu wird der Planungscontainer aufgebockt, der das Projekt durch den Prozess der kollektiven Wunschproduktion begleitet hat, und zum "Institut für unabhängigen Urbanismus" umfunktioniert. El Lissitzky hätte sicher seine Freude daran gehabt. Ein Interview mit Christoph Schäfer.
Nachdem die Ars Electronica in den letzten zwei Jahren deutlich nachgelassen hat, gab es in diesem Sommer endlich wieder Neues zu entdecken: die Mobile Art scheint sich als Genre zu formieren und bringt Bewegung in das Linzer Festival für Medienkunst.
Bereits seit Anfang der 80er Jahre nimmt Hamburg eine Vorreiterrolle bei der Umformung des öffentlichen Raums zum Repräsentations- und Kontrollraum ein. Dem entsprechend schlau haben sich auch die Gegen- und Parallelstrategien zur neoliberalen Stadtplanungspolitik ausdifferenziert.
Alljährlich im August begeben sich Tausende in die Wüste Nevadas, um dort vierzehn Tage lang das legendäre Burnig Man Festival zu feiern - mit Zeltstadt, Kunst, Musik, Parties, Drogen und exzentrischen Ideen und Philosophien zuhauf, wie Kerstin Niemann das Burning Man 2002 beschreibt.
Freies Radio ist auf das Engagement und den Gestaltungswillen seine HörerInnen angewiesen. Lignas Radiodemo in der Hamburger Innenstadt, übertragen vom FSK, konnte dank zahlreicher Teilnehmer gezielt politische Artikulation im nicht mehr ganz so öffenlichen Raum zerstreuen.
Die Spielewelt igelt sich ein: Trotz tonnenweise neuer Hardware schielen Entwickler immer noch auf den schnellen Dollar mit Film-Adaptionen, Fortsetzungen oder Remakes. Und die User machen mit und rütteln brav an immer denselben Knöpfen. Aber ein schlechtes Jahr war 2002 dennoch nicht.
Nach der Debatte um Künstliche Intelligenz wird nun auch um Künstliches Leben gestritten - Befürworter wie Kritiker mit den jeweils gleichen Argumenten. Dabei kommt offensichtlich keine Position umhin, das eigene Unwissen auszublenden, kann doch der Beobachter sich schwerlich selbst beobachten.
Undesign Software! "Software Art" spielt mit offenen Karten und gewährt so den Blick hinter die Kulissen der Netzkunst.
der techno[festival]sommer neigt sich dem ende zu. zeit, ein kleines resümee zu ziehen.
Wenn sich fast nur "Alte Freunde" zum Gedenken treffen, gehen einige Chancen, dem Denken Michel Foucaults aus aktueller Perspektive gerecht zu werden, flöten.
Trigger-Finger weg vom Firebutton! Anstelle Egos zu shooten, drehen wir lieber Filme. Seitdem Quake vor sieben Jahren es erlaubte, eigene Raumentwürfe und Texturen zu entwerfen, haben sich die Gamer an die Machinen gesetzt und das Aufzeichnen zu kleinen Filmen perfektioniert: Machinimas. Wir erklären, wie es kam, wie es geht und wohin. Ab ins eigene Studio.
Die elektronische Kunst und das Fremde: Die diesjährige Ars Electronica scheiterte mit Pauken und Trompeten an ihrem Anspruch, sich den blinden Flecken der Globalisierung zu widmen.
Wenn ein Schiff auf die Reise geht, ist oft der Weg bereits das Ziel. Daß es noch ganz andere Träume gibt, die das Schiff zu erfüllen verhofft, hat Hilmar Schäfer aufgedeckt. Er war mit Eisenstein, Kapitän Bligh und Cher an Bord des Anderen Raums.
Achtung! Nicht die documenta 11 verpassen. Karin hat schon mal vorsortiert.
Was hat Diego Maradona mit einem Festival für elektronische Musik zu tun? Und warum mieten sich deutsche Techno-DJs im Hard Rock Café von Barcelona ein? Das Auswärtsspiel als solches ist für die meisten der global players unter den DJs und sonstigen Musikern sicher nichts zündend Neues, aber die Menge der unter einander bekannten Beobachter der Partie verhilft zum Kick.
Die Wohnraumfibel, 1972 vom VEB Verlag für Bauwesen veröffentlicht, möchte ihr Zielpublikum ästhetisch umerziehen: das Wohlgefallen an der funktionalen Zweckform soll die historistische Repräsentationsideologie ablösen und so den Weg in die moderne Gesellschaft ebnen.
Der Manifesta 4 ist viel Schlechtes nachgesagt worden. Daß das Kuratorinnenteam vor allem Transparenz großschreibt und junge und wenig bekannte KünstlerInnen eingeladen hat, trägt dem Interesse Rechnung, weniger auf Publicity aufgrund großer Namen aus zu sein denn auf ein internationales Publikum für junge, unbekannte KünstlerInnen. Dabei wird einer sicherlich bald bekannter sein: Der Künstler Christoph Büchel versteigert seine Teilnahme und setzt auf ein Trojanisches Pferd.
Mit Spielplatz Computer von Konrad Lischka ist kürzlich ein weiteres Buch erschienen, das der noch zu etablierenden kulturwissenschaftlichen Betrachtung von Computerspielen dienen möchte. Nils Dittbrenner hat's gelesen und sagt euch seine Meinung dazu.
Die Sportsfreundin (www.sportsfreundin.de), formerly known als Printprodukt Tussi Deluxe, ist seit Mitte Mai online und will "trendorientierte, konsumgeile, markenhörige und oft weibliche" LeserInnen ansprechen. Was an dieser Stelle noch ganz lustig wirkt und auf den ersten Blick als Ironie encodiert werden mag, schlägt bei genauerem Checken der Seite dann doch recht schnell in Unbehagen um...
Eine konzertierte Aktion gegen die rigorose Privatisierung des öffentlichen Raums hat die Redaktion der Sendung Lignas Music Box vom beliebten Hamburger Radiosender FSK am ortsansässigen Hauptbahnhof inszeniert.
Dass man mit den bisherigen theoretischen Konzeptionen von Öffentlichkeit Probleme hat, neue Medien zu fassen, liegt nicht an den neuen Medien sondern an den Unzulänglichkeiten des Medienbegriffs sowie des Öffentlichkeitsbegriffs und den jeweils damit verbundenen partikulären Funktionszuschreibungen.
Wir wollen neue Games in frischen Welten, die auch mal wirklich wieder anders aussehen und sich anders spielen, nicht nur Big Business as usual!
Get out!, eine Ausstellung on the subject of going away, die bis zum 17. Februar 2002 in der Galeria Arsenal in Bialystok (Polen) zu sehen ist, widmet sich der Ambivalenz des Weggehens, dem schmerzhaften Abschied vom Gewohnten, um auf etwas Neues zuzugehen.
People need to be controlled 360°: Panoramic Feedback-Systeme sollen dafür sorgen, dass sich Arbeitnehmer als 'Unternehmer ihrer selbst' begreifen.
Zweiter Teil der Artikelserie über den Raumbegriff: Die gesamte menschliche Wahrnehmung hat sich im Laufe der Zeit kontinuierlich gewandelt. In diesem Zusammenhang veränderte sich auch der Begriff der Realität.
Frauen werden im Gros der Computerspiele mit reaktionären und diskriminierenden Darstellungen ihrer Selbst konfrontiert. Welche Strategien verfolgen Spielerinnen und in der Spieleindustrie beschäftigte Frauen, um diesem Dilemma zu begegnen?
Eine Tour d'Horizon der Raumtheorien: Vom unbeweglichen Ort als Quantität mit realer Existenz über den rationalen Raumbegriff zur theoretischen Überwindung des Körpers.
Einer der wenigen Bereiche, in dem man im Internet trotz der New-Economy-Krise jetzt schon und in Zukunft noch viel mehr Geld scheffeln kann, ist das Segment der Onlinespiele. Electronic Arts, der durch emsige Zukäufe größte Spielehersteller der Welt, präsentiert seit August 2001 in Amerika und Kanada mit Majestic einen neuen Level des Online-Adventures.
Nicht nur Ernest Adams glaubt, die Situation im Gamebiz sei allmählich vergleichbar mit der Filmindustrie. Die Spiele werden immer größer, aufwendiger und teurer, zunehmend nur auf technischer Leistung als auf frischen Storylines und innovativem Gameplay basierend. Dagegen setzt er sein Dogma für Computerspieledesign.
Ein Gespräch mit Stef, Yuck und Gunn von der französischen Multimediaschmiede team chman in Lille, den Designern des Online-Adventures Banja.
Für diejenigen, denen Online-Spiele bisher zu rasant, zu blutrünstig, zu schnell oder zu fordernd waren, gibt es jetzt einen Linktip zum forwarden: www.banja.com

Andreas Otto alias Springintgut und Jan Drees haben sich mit Gitarre, Cello und einem Haufen digitaler Klangerzeuger daran gewagt, den Stummfilmklassiker von Fritz Lang neu zu vertonen. Die Grenzen zwischen klassischer Liveperformance, Multimediatheater und Electronic Listening verschwimmen dabei. Für uns gibt's ausgewählte Soundbeipiele im beliebten mp3-Format. Haltet Ausschau nach einem Auftritt in eurer Stadt!

Neues von Sound und Raum: Mit dem Softwaresynthesizer Subtrakt 5.1 lassen sich die kreativen Möglichkeiten des 5.1-Surroundformats bereits auf der Mikroebene des Sounddesigns integrieren, nämlich bei der Klangsynthese. Subtrakt kann problemlos mit jedem Programm mit VST (Virtual Studio Technology)-Schnittstelle genutzt werden. 5.1 Anlage anstöpseln und eintauchen in ein wohlig-warmes Bad aus virtuell-analogem Surround-Sound.

Max Goldt stellte in einer Kolumne mal die Frage, wie eigentlich diese Dinger korrekt hießen, die man auf das Kassenband legt, um dem Kassierer die Unterscheidung der eigenen Waren von den Waren des Hintereinkäufers zu erleichtern. Natürlich gibt es für solche Dinger immer Fachbegiffe. Anregender ist aber das eigene Herantasten: Sektkorkenfesthaltedrahtdinger. Ein selektiver Neujahrsspaziergang in Frankfurt am Main aus der Serie leftovers.

Jana Daedelow und Bettina Schwarz beschäftigen sich fotografisch mit einem Unort: Ein Ort, den zwar jeder besucht, der aber meist auf umständliche, verschleiernde oder humoristische Art und Weise umschrieben wird und nur selten konkret angesprochen wird - die Toilette. In ihrer ästhetischen Auseinandersetzung mit der Toilette wird diese nicht als Sanitäranlage begriffen, sondern als Anlage im Raum, als innenarchitektonische Besonderheit, als "sanitäre anlage". Die Bilder zeigen neue Perspektiven zur Betrachtung eines WCs auf und durchbrechen so die üblicherweise auf reine Funktionalität beschränkte Wahrnehmung von Toiletten.

Yippie ! Exklusiv für glizz.net kommt hier ein Track von Sten aka Lawrence of Dial-Fame. Konträr zu den dichten Lawrence Tunes verneigt sich der gute Sten explizit vor dem Flur und spielt mit den Konventionen der klassischen additiven Trackschichtung. Auf den ersten Blick einfach und mit vermeintlich etwas "billigen" Streichern oder Flächen-Sounds entwickeln die Tracks auf der Tanzfläche eine Marianengraben-tiefe Intensität, die ihm erstmal einer nachmachen muss. From Hamburg with love. Further listening: sten: t.v.(dial/kompakt), www.dial-rec.de

Die Idee und Handlungsanweisung zu RotGruen ist einfach: Durch die Stadt fahren und an jeder roten Ampel vom Beifahrersitz aus nach Rechts ein Foto machen. Man kommt so diesem eigenartigen Begriff "Sehenswürdigkeit" näher. Obwohl im landläufigen Sinne des Begriffs auf den Fotos absolut nichts zu sehen ist, kann man die Städte gut identifizieren. Vielleicht mit Ausnahme von Wien, da war dummerweise sowas wie gruene Welle...

Keyboard spielen kann jeder. An Drehreglern schrauben, das beeindruckt heute keinen mehr. Versuchts doch mal mit einem Joypad in der Hand, und bringt mit Game-geübten Moves die Filter zum Oszillieren und den Saal zum Kochen.
JoyToMIDI ist ein Interface, das ein handelsübliches Joypad in einen waschechten MIDI-Controller verwandelt. Die Parameter jedes MIDI-fähigen Klangerzeugers lassen sich damit sowohl in den grundlegenden als auch in komplexen bis experimentellen Konfigurationen steuern. Die Zeit ist reif für den spielerisch-abstrakten Umgang mit Sounds! Hier gibt es dafür das ultimative Tool zum freien Download!

"Stille Post" versucht spielend zu beleuchten, wie ein Stück im Laufe verschiedener Remixe immer weiter mutiert und morphiert und schließlich ganz woanders ankommt.
Und das geht so: Die Teilnehmer remixen sich gegenseitig. Am Anfang steht ein Ausgangsstück. Der Zweite remixt das Stück des Ersten. Der Dritte remixt das Stück des zweiten, aber, wie der Name schon suggeriert, NUR in Kenntnis des zweiten Stücks. Der Vierte remixt das Stück des Dritten ohne die Nummer eins und zwei zu kennen...usw.

Die Golden Country Guys fördern die sportliche, musikalische und ästhetische Weiterbildung auf Abendveranstaltungen in wechselnden Unterkünften im Raum Berlin. Während des Rundlaufs um bemalte Tischtennisplatten schmeicheln zum Beispiel Hank Williams, Harmonica Frank und Lee Hazlewood dem geneigten Ohr. Der Flüssigkeitsverlust darf durch alkoholische Getränke ausgeglichen werden, die an Ort und Stelle serviert werden.
The Art of Pingpongcountry gibts jetzt auch im Netz: Infos zum Konzept, Termine und jede Menge Musik aus der hauseigenen Plattensammlung, verpackt in eine ansprechende Flash-Anwendung.

Man nehme etwas Zucker, zwei Claps, vier Bassdrums und setze gezielt eine HiHat ins Off. Anschliessend quirle man das Ganze beherzt elektronisch durch und werfe es mit Wucht in den Kühlschrank: Voila Modetorten, Bruce Normans nagelneuer Winterhit. Saftig und trocken auf einmal...

Peter Presto heißt der neue Held am Badestrand. "Es ist Sommer E.P.", so der Titel seines fulminanten Debüts, ist gleichzeitig erster Release auf seinem feinen 7"-Label Pingipung. Mag es in Zeiten von non-physischen Soundträgern zunächst anachronistisch anmuten, so tolle Musik nur auf Single zu veröffentlichen; bei diesen vier organischen Lagerfeuer-Dub-Miniaturen macht es mehr als Sinn. Das subsonische Spektrum reicht vom vergnügten Badewannen-Electro-Ska mit Vokaleinsatz auf dem Titeltrack bis hin zum Bass-Monster, das die Berliner Scape-Posse lieb grüßt. Zwischendurch schaut Lee Scratch Perry von seiner Astralebene herunter und kommt zum Tee vorbei. Diese Musik gehört nach draussen in die Parks und Freiluft-Lounges dieser Welt.
Und weil Peter gerade so gut drauf ist, schenkt er Dir persönlich ein besonderes Stück davon: Den lieblich zischelnden Endtrack Neulich mit der MachMirMut-Melodie in der besonderen, langen Version. Diese hat es nämlich nicht auf's Vinyl geschafft hat, weil die Rillen keinen Platz mehr ließen.