Anleitung zum Wohnen im real existierenden Funktionalismus

von Timo Meisel, 25.06.02
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Die Wohnraumfibel, 1972 erschienen bei VEB Verlag für Bauwesen in Berlin, könnte man auf den ersten Blick fast mit einem Interlübke-Prospekt aus derselben Zeit verwechseln

Die Mission der vierten Auflage der Wohnraumfibel: Verständlich für Jedermann soll vermittelt werden, wie die zweckorientierte Nutzung einer zweckorientierten Wohnung rational optimiert werden kann. Auf 144 Seiten sind zu diesem Zwecke hochfunktionale Schrankwände, Sitzmöbel, Lampen, Einbauküchen und Essecken zu finden, flankiert von ausführlichen, teils nüchternen, teils hochideologischen Texten, die deren fachgerechten Einsatz erläutern. Sogar Farbtheorie und Gestaltpsychologie werden ins Spiel gebracht. Verschiedene Konfigurationen möglicher zweckdienlicher Wohnungseinrichtungen werden unter Zuhilfenahme von Plattenbaugrundrissen durchgespielt, und im Anhang finden sich Maße und Preise der abgebildeten Möbel. Diese wilde Mischung aus Ratgeber, wissenschaftlicher Abhandlung, Baukasten, Möbelkatalog und ideologischer Kampfschrift machen das vom Grafischen Großbetrieb Völkerfreundschaft in Dresden hergestellte Druckerzeugnis zu einem ungewohnten Leseerlebnis.

"Man kann mit einer Wohnung einen Menschen genau so gut töten wie mit einer Axt" (Heinrich Zille)

Die Wohnraumfibel ist aber keineswegs nur in ihrer Eigenschaft als Kuriosum erwähnenswert. Lässt man diesen Teilaspekt beiseite, kann man durch ihre Lektüre viel über das Wesen des Funktionalismus und über seine Kopplung an das visionäre (aus heutiger Perspektive utopische) Projekt der sozialistisch inspirierten gestalterischen Moderne erfahren: Wie über die rationale Umformung der Lebenswirklichkeit eine Wandlung der individuellen Gesellschaftswahrnehmung bewirkt werden wollte. So sollte der Weg in eine menschlichere und gerechtere Gesellschaftsordnung geebnet werden. Dieser Traum ist kein Spezifikum des ehemaligen "Ostblocks", er wurde schon in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts von Walter Gropius in Weimar am Bauhaus geträumt, in Berlin vom damaligen Stadtbaurat Martin Wagner in die Vision des Neuen Bauens umformuliert, und im "Roten Wien" wurde ihm von Karl Ehn mit der Umsetzung von 1.300 Wohnungen im Karl-Marx-Hof eine Form gegeben.

"Kleiner roter Ziegelstein baut die neue Welt", hieß es zur Huldigung des Karl-Marx-Hof in einem Arbeiterlied. Ziegelsteine wurden ca. 25 Millionen verbaut.

Die weitgehende Normierung und Industrialisierung des Wohnungsbaus wurde in den zwanziger Jahren, wie auch 1972 zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Wohnraumfibel, als Schlüssel zur Überwindung der verschiedensten an das Bauen geknüpften ökonomischen Hürden angesehen: Wohnraum konnte dank Vorfabrikation schnell produziert, teurer und kräftezehrender menschlicher Arbeitseinsatz zumindest teilweise durch Maschinen ersetzt werden, und die Planungssicherheit bewegte sich dank Serienfertigung für alle Beteiligten auf hohem Niveau.
Der in den Grosstädten akut grassierenden Wohnungsnot, dem Spekulantentum und den ungesunden Lebensbedingungen in den Mietskasernen wollte man auf diese Weise erschwinglichen Wohnraum und komfortable Lebensbedingungen für Jedermann entgegensetzen. In Berlin und Frankfurt am Main wurden bereits in den zwanziger Jahren erste Versuche mit vor Ort gegossenen, genormten Fertigbauteilen unternommen. Durch rationales und den Bedürfnissen des sogenannten "modernen Menschen" entsprechendes Bauen sollte die Forderung nach "Licht, Luft und einer Wohnung für alle" (frei nach Bruno Taut) verwirklicht werden.
Zum Ärger der Architekten, Stadtplaner und Gestalter fanden aber nur wenige Zeitgenossen Gefallen an der Ästhetik der Zweckform. Vielmehr zeigte sich eine Tendenz zur Verklärung des Vergangenen, zur historistischen Formensprache, zum Ornament und zum Nippes. Als Adolf Hitler die Restauration der preußischen Repräsentationsideologie in der Architektur zur Chefsache erklärte, stieß er daher auf wenig Widerspruch aus dem Volk. Die Idee des "sozialen Wohnungsbaus" wurde einer monströs-monumentalen Interpretation des Klassizismus geopfert.

Monumentalachse von Germania, der zukünftigen Hauptstadt des Tausendjährigen Reiches. So stellten sich Albert Speer und sein "Katalysator" Hitler den Umbau von Berlin vor.

In der Großen Halle sollten 180.000 Menschen Platz finden. Der Reichsadler befand sich in der Höhe von 290 Metern. Daneben der Reichstag und das Brandenburger Tor.

Andere Gesellschaftsformen - andere Wohnungen! (Die Wohnraumfibel)

Nach dem Desaster des Zweiten Weltkrieges sahen viele intelligente Menschen in beiden Teilen Deutschlands die Chance gekommen, sich auf gesellschaftlichem, kulturellem und politischem Gebiet endgültig und radikal von der für zwei Weltkriege mitverantwortlichen, militaristischen preußischen Ideologie abzuwenden. Für die 1949 gegründete DDR bedeutete dies: Ideologische Umerziehung. Bruch mit der Tradition und ihren Symbolen. Umverteilung von Privilegien einiger Weniger, hin zu humanen Lebensbedingungen für Alle. Sprengung des Berliner Stadtschlosses. Umsetzung städtebaulicher Projekte in riesenhaftem Umfang, soziale Durchmischung aller Schichten. Auf ideologischer Ebene mußten die Bürgerinnen und Bürger des neuen Staates davon überzeugt werden, daß Wohnen kein repräsentativer Akt sein solle und daß fein säuberlich zwischen Komfort und Luxus zu unterscheiden sei: Komfortables Wohnen sei erstrebenswert, luxuriöses Wohnen dagegen geschichtlich überkommen. Diese Überzeugungsarbeit will die Wohnraumfibel leisten.
Angemessenheit und Zweckorientierung werden als Tugenden eines neuen Menschentypus formuliert, das viel umstrittene "menschliche Maß" wird in den Mittelpunkt aller Gestaltungsbemühungen gerückt. Einige Beispiele für explizit formulierte Gestaltungskriterien: Eine Küche ist in erster Linie dazu da, daß man möglichst schnell wieder aus ihr heraus ist. Sie muß pflegeleicht und klein sein, damit alles zur Küchenarbeit Wichtige in greifbarer Nähe ist. Ein Stuhl dient dazu, darauf bequem und der Situation angemessen (Essen, Arbeiten, Entspannen) zu sitzen. Schränke sollen in erster Linie Stauraum bieten. Durchgehend gilt das Prinzip: Unnötige Wege müssen vermieden werden, jeder Schritt zuviel ist vermeidbare Arbeit, und: Die Quadratmeterzahl ist nicht unbedingt maßgebend für die "empfundene" Raumgröße.

Berechnung der optimalen Sitzposition, Quelle: Wohnraumfibel

Berechnung der optimalen Sitzposition, Quelle: Wohnraumfibel

Berechnung des Stauraums für ein Herrenhemd, Quelle: Wohnraumfibel

Berechnung des Stauraums für ein Herrenhemd, Quelle: Wohnraumfibel

Zum Zwecke der Verdeutlichung werden wilhelminische Wohnstuben mit kontemporären Wohnsituationen verglichen, wuchtige, ornamentverunstaltete, braune Riesenmöbel werden leichten, klar gegliederten, hellen Möbeltypen gegenübergestellt. Dunkle, aufdringliche und trotz ihrer Größe klaustrophobische Räume kontrastieren Wohnungen mit vergleichsweise riesigem Fensteranteil, lichtdurchflutet, auf vielfältige Funktionen ausgelegt, elegant und gleichzeitig bescheiden. Die Autoren der Wohnraumfibel hassten den großbürgerlichen Repräsentationsmief von ganzem Herzen. Das augenscheinlichste Beispiel gibt eine Bastelanleitung, wie aus Opas ollem Preißenschrank vermittels einer Säge, etwas Fugenspachtel und einer Dose Lack ein beinahe neuwertiges Möbelstück entstehen kann.

Funktionalismus und Lebenswirklichkeit

Die Wohnraumfibel lebt von der Euphorie des Neuaufbruchs, von all den Chancen, die eine radikale Neuorientierung in sich birgt. Ziemlich bald sollte sich die Kehrseite der allzu technokratischen Spielart des Funktionalismus zeigen. In verschiedenen Details, vor allem aber im letzten Drittel des Buches, deutet sich die Fratze der Normierung und Standardisierung bereits an: Hier werden Möbeltypen in Grundrisse des industriellen Wohnungsbaus mit so charmanten Namen wie "Industrieller Wohnungsbau QP 64, Dreispänner, Zentralheizung" eingepasst. Kurz scheint die depressive Blutarmut der verordneten Sachlichkeit, die "Bauhaus-Tristesse" (Hans Kollhoff) durch, die Idee, die dem Prinzip geopfert werden muß, die Regel, die keine Ausnahme duldet. Man wird Zeuge, wie ein zunehmend enger definierter Funktionalismus sich in seinem technokratischen Effizienzsteigerungsstrategien verrennt und dabei das Zentrum seiner Bemühungen, den Menschen und das "menschliche Maß", aus den Augen verliert.
Das Scheitern der rationalistischen gestalterischen Moderne war aber auch, gerade in der DDR, ein Scheitern an widrigen ökonomischen Umständen: Die Zukunft sollte zeigen, daß das Versprechen, die Gesellschaft sozial umzubauen, nur noch bei politisch hochrangigen Musterprojekten eingelöst werden konnte. Fehlkalkulationen in den zentralen Planvorgaben eines erstarrten Staats- und Parteiapparates führten zu Arbeitskräftemangel und Materialknappheit, damit zu denkbar liebloser und schlampiger Ausführung und endlos reproduzierter Monotonie. Die DDR-Moderne endete in einem "gestalterischen und ökonomischen Desaster" (Philip Meuser).

Eine von zwei vorgeschlagenen Raumlösungen mit dem Einrichtungsprogramm Carat

Zumindest die Einleitung der Wohnraumfibel [.pdf 106 KB] will ich nicht vorenthalten. Wer auf den Geschmack gekommen ist, muß aber wohl in Antiquariaten oder auf Flohmärkten suchen. Lohnen tut sich das.

Quellen:
(1) Autorenkollektiv: Wohnraumfibel, VEB Verlag für Bauwesen, Berlin 1972. Texte von Peter Bergner
(2) Philip Meuser, "Lob der Platte", in: Rainer Haubrich, Hans Wolfgang Hoffmann, Philipp Meuser, Markus Sebastian Braun (Herausgeber), Andreas Muhs: Berlin - Der Architekturführer, Ullstein Quadriga, Berlin 2001
(3) Jan Gympel: Geschichte der Architektur, Könemann, Köln 1996
(4) Foto Germania in Haubrich u.a., Foto Große Halle und Karl-Marx-Hof in Gympel, Rest: Wohnraumfibel

 

Kommentare


Christian am 02.09.02
Das Zille-Zitat allein wäre es schon wert, diesen Artikel zu lesen. In diesen Zeiten beruhigt es ungemein zu wissen, wo Karl Marx wohnt bzw. ihm der Hof gemacht wird.
Wanda [wanda@glizz.net] am 28.06.02
Passend zum Thema "real existierender Sozialismus und seine ästhetische Umsetzung" wird momentan im Foyer der HfBK Hamburg eine dokumentarische Ausstellung über Hoyerswerda gezeigt. "HOYWOY UNFOLDING" beschreibt den Aufstieg von Hoyerswerda als Stadt des Neuen Bauens (Platte par excellence) sowie die nach der Wende einsetzende Umkehrung des Booms. In kürzester Zeit hat Hoyerswerda unglaubliche Schwankungen in der Bevölkerungszahl erlebt - wie damals und heute baulich damit umgegangen wird untersucht die Ausstellung des Instituts für Baugeschichte unter der Leitung von Prof.Dr. Simone Hain.


Hauptgebäude der Hochschule für bildende Künste Hamburg, Lerchenfeld 2, Telefon 040/42832- 3255
(am Besten anrufen, wie lange hoywoy unfolding noch zu sehen ist - im Internet gibts leider keine Informationen darüber)
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